Abgewandelte Version des Gimbaps

Gimbap ist koreanische Reisrolle, die aus getrocknetem Purpurgang (Gim auf Koreanisch), der ähnlich wie japanisches Seetang-Blatt ist, und gekochtem Reis (Bap auf Koreanisch) besteht. Weitere häufig verwendete Zutaten als Füllung je nach Variation gibt es Fleisch, Spinat, eingelegtem Rettich und Omelette. Es gibt viele Zutaten, die dem Gimbap in verschiedener Kombination zugegeben werden können. Sie sind bei mir jedes Mal anders. Ihr findet bestimmt eure eigene Version. :-)) Hier eine Kombination von den Zutaten aus meiner Küche, die ich gerade zu Hause habe.

Wir haben Stangensellerie oft zu Hause als Vorrat. Sie sind lecker, kalorienarm und gesund. Vor allem sind sie reich an Kalium, die Antioxidantien Vitamin C und Beta-Carotin. Die verzehrbaren Stangensellerieblätter nutze ich immer gerne aus, mit denen zum Beispiel ein köstlicher Salat oder Würze zu Suppen und Eintöpfe gemacht werden kann. Der Stangensellerie ist hocharomatisch. Seine grünen Blätter haben es in sich und liefern auch wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

Vorbereitungszeit: 30 Min. Kochzeit: 10 Min. Ausrollen: 15 Min. gesamte Zeit: 55 Minuten (ausschließlich der 20- Minuten- Kochzeit für den Reis.)

Zutaten

  • ungekochter Reis 200g (Ich habe es mit Jasminreis, Sushireis und ungekochten Milchreis ausprobiert. Es ging mit allen Reissorten super! Dieses Mal habe ich ungekochten Milchreis genommen. Wer mit dem Risottoreis ausprobiert hat, sagt mir bitte, ob es auch klappt.)
  • Algenblätter ca. 10
  • Stangensellerieblätter 100g
  • Karotten 300g
  • getrocknete Mu-Er-Pilze 10g
  • für die Stangensellerieblätter: 1,5 TL Sojasoße(hell), 1/2 TL Zucker,1/2 TL Knoblauch, 2TL Sesamöl und etwas Sesamöl (optional)
  • für Mu-Er-Pilze: eine Prise Salz, 1 TL Sojasoße, 1TL Reisessig (optional) und 1/2 TL Zucker (optional)
  • Für die Karotten: eine Prise Salz, 1 TL Knoblauch-Pulver, eine Prise Ingwer-Pulver (optional)
  • Eier 3
  • Saure Gurken 5 bis 6 Stücke
  • Etwas Öl zum Braten

Sonstiges:

  • Sushimatte (man kann auch ohne Matte Gimbaps rollen. Perfekt für jene, die gerade keine Matte vorrätig sind.)
  • Frischhaltfolie, um die Matte sauber zu halten. (Ich nehme sie jedes Mal bei Sushi -und -Gimbaps -rollen. Dafür habe ich seit einem Jahr nur noch eine Matte. ;-))
  • Etwas Wasser in einem Schälchen, zu Gimbaps-Rollen

Zubereitung

  1. Getrocknete Me-Er-Pilze im warmen Wasser 20 Minuten einweichen.
  2. Reis mit Wasser in einer Schüssel umrühren, bis das Wasser trüb ist. Man sieht eine weiße Schicht. Sie ist Stärke vom Reis, die wir nicht wollen. Wir wollen doch den puren Geschmack vom Reis genießen! Trübes Wasser wegschütten, Reis kurz abspülen, mit Wasser 20- 25 Minuten kochen oder dämpfen. Wie viel Wasser gibt man in den Reis? Aus meiner Erfahrung sollte das Wasser 0,8 cm höher als die Reis-Oberfläche sein. Im Internet gibt verschiedene Verhältnisse. Ich denke, es geht mit dem Verhältnis von 1 Tasse Reis zu 1,5 Tasse Wasser. Mein Tipp ist weniger Wasser am Anfang als zu viel. Man kann zwischendurch etwas mehr Wasser dazugeben. Wenn der Reis fertig ist, sollte man ihn sofort rausnehmen, und mit einem Holzlöffel auflockern. Man kann nach Belieben beim Auflockern etwas Sesamöl und Salz dazugeben.
  3. In der Zwischenzeit Blätter von dem Stangensellerie abschneiden, gut waschen, im Wasser 2 Min. blanchieren, abtropfen, Sojasoße sowie Zucker und weitere Zutaten mit den Blättern in einer Schüssel gut vermengen. Beiseite stellen.
  4. Eingeweichte Mu-Er-Pilze im Wasser 5 Minuten kochen lassen, abtropfen, grob kleinschneiden. Mit Salz sowie Sojasoße und weitere Zutaten in einer Schüssel vermengen. Beiseite stellen.
  5. Karotten schälen, waschen, raspeln. Etwas Öl in einem Wok (oder einer Pfanne) erhitzen. Karotten, Salz und Knoblauch-Pulver dazugeben, rühren, bis sie weich sind und zusammenzufallen beginnen. Rausnehmen, beiseite stellen.
  6. Saure Gurken in Streifen schneiden. Beiseite stellen.
  7. Was machen wir mit den 3 Eiern? Sie werden 3 Omeletts! Eier in eine Schüssel schlagen, mit etwas Salz würzen, gründlich verquirlen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, 1/3 der Eiermasse hinzugießen, etwas anbacken lassen, bis die Oberfläche etwas fest und noch feucht ist. Mit einem Holzlöffel wenden. Sobald untere Seite etwas anbräunt, rausnehmen. Bei der restlichen Eiermasse den gleichen Vorgang zwei mal weiderholen. Nun haben wir drei Omeletts. Alle in 2,5 cm dicke Streifen schneiden, beiseite stellen.
  8. Jetzt kommt der spannende Moment: Gimbaps rollen! Ein Schälchen Wasser beistellen stellen. Sushimatte mit ausreichender Frischhaltefolie umwickeln. Algenblatt darauf legen, mit 1,5 EL Reis zwei Drittel des Algenblattes gleichmäßig verteilt bedecken, um oberen Drittel freizulassen. Tunkt ihr eure Finger in den Wasserschälchen, um klebrige Hände zu vermeiden. Mit etwas Abstand zum unteren Ende jeweils einen Streifen Blätter, Karotte, Mu-Er, Gurke und Ei auf den Reis legen. Die Reihenfolge ist flexibel. Das Algenblatt vorsichtig mit der Matte eng einrollen, (immer gut zusammendrücken, um lockere Rollen zu vermeiden). Kurz vor dem frei gelassenen Ende des Blattes anhalten und es mit etwas Wasser anfeuchten. Dann den Rest aufrollen und andrücken. Einige Minuten ruhen lassen.
  9. Mit einem scharfen, angefeuchtetem Messer die Schlange in etwa 1,5 cm dicke Stücke schneiden und auf einem Teller anrichten. Guten Appetit!

Zutaten

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