Einfacher Rettichpuffer nach Familienrezept

Der herzhafte Rettichpuffer besteht nur aus Rettich, Frühlingszwiebel, Eier und Mehl. Er ist einfach zubereitet, kalorienarm, lecker und gesund.

In China gibt ein alltägliches Gericht: Frittierte Rettich-Bällchen. Als ich Kind war, hat meine Oma oft es gemacht. Man verrührt geriebenen Rettich, Salz, 5 -Gewürzmischung und Mehl zu einem glatten Teig in einer Schüssel, formt sie zu Bällchen, frittiert im Öl. Diese Snacks waren von meiner ganzen Familie so beliebt, dass am zweiten Tag keine Bällchen übrig geblieben sind. 🙂 Um fettarme Version zu machen, bereite ich sie als Puffer mit weniger Fett zu.

Vorbereitungszeit: 20 Min. Kochzeit: 20 Min.

Zutaten (für 8 Stücke)

Rettich ca.500g

Frühlingszwiebel 2

Mehl 100g

Eier 2

Weißer- Pfeffer-Pulver 1/2 TL

5-Gewürze Pulver 1/2 TL

Salz (1TL um dem Rettich Wasser entziehen + 1/2 oder 1 TL zum Abschmecken)

Schwarzer Sesam, 1 TL optional

Sonstiges

Öl zum Braten

Zubereitung

1. Rettich reiben, mit 1 TL Salz salzen, um dem Rettich Wasser zu entziehen. Beiseite stellen.

2. In der Zwischenzeit Wurzelansätze von Frühlingszwiebel abschneiden, falls es welke Blätter gibt, sie abziehen. In dünne Ringe schneiden. Beiseite stellen.

3. Wasser aus dem Rettich leicht auspressen. Alle restlichen Zutaten dazugeben, zu einer glatten Masse verrühren.

4. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, 1 EL Rettich-Masse dazugeben, bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten. Es hat bei mir ca. 15 Minuten gedauert. Je nach der Größe der Pfanne, mehrere Puffer gleichzeitig braten. Zusätzlich habe ich die nasse Seite mit schwarzem Sesam bestreut, nach Wenden wird schwarzer Sesam mitgebraten. Schwarzer Sesam verfeinert den Geschmack und enthält wertvolle Nährstoffe.

5. Mit oder ohne Dip servieren. Für den Dip habe ich 125 g Naturjogurt mit 1 EL Ketchup gemischt.

Tricks und Tipps

  • Wenn man das Abtropfwasser vom Rettich aufheben möchte, kann man zur Zubereitung des Teigs oder der Suppen verwenden.
  • Statt Weizenmehl kann man andere Mehlsorte nehmen. Dinkelmehl, Buchweizen, Reismehl…

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